
»Patrick Knight, verurteilter Doppelmörder in Texas, hatte entgegen seiner Ankündigung doch keinen Witz auf dem elektrischen Stuhl erzählt«
mit verlaub liebe
sueddeutsche.de-redaktion, ich weiß zwar nicht, auf welche quellen ihr euch mit
dieser meldung stützt, aber selbst wenn mr. Knight einen witz hätte erzählen wollen (ja, die geschichte stimmt tatsächlich), hätte er das sicher nicht auf dem elektrischen stuhl getan, da die
todesstrafe in texas heute ausschließlich per giftspritze vollstreckt wird.
zugegeben, so ein »mercy seat« ist natürlich ungleich gruseliger/respekteinflößender als so eine eher unspektakuläre
exekutionsliege — aber hättet ihr dann nicht wenigstens auch den texanischen, infamous
»Old Sparky«, zeigen können, der seit 2002 im museum steht, statt den (ebenfalls inzwischen außer dienst gestellten) des
bundesstaates georgia?
die übrigens gänzlich unwitzige geschichte von todeskandidat nr. 15/2007 in texas kann, wer des englischen mächtig ist, z.b.
hier nachlesen.
abundant - 27. Jun, 18:17